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Spielberichte zur Basketball-Oberliga Thüringen Herren 2002 / 2003

22.09.2002   BiG Gotha II   Auftakt nach Maß
28.09.2002   Eichsfelder BC   Wieder gewonnen
06.10.2002   Mühlhäuser BV   Mühlhausen war zu stark
27.10.2002   1. BV Gera   Nachbarschaftsduell verloren
10.11.2002   USV Erfurt II   Siegchance nicht genutzt
16.11.2002   TuS Jena III   Auch gegen Jena nicht gewonnen
24.11.2002   TSV Eisenberg   Es fehlten 90 Sekunden
30.11.2002   SV TU Ilmenau   Endlich gewonnen
07.12.2002   USV Jena   Jena war diesmal zu clever
2. Runde Pokal Vorbereitungsspiel zur Standortbestimmung
12.10.2002   BiG Gotha III   Pokalaus für den BV Suhl

 


22.9.2002 BV Suhl – BiG Gotha II 74 : 49
Auftakt nach Maß

Zum ersten Punktpiel in der Oberliga Thüringen 2002/2003 empfing der Basketballverein Suhl in der heimischen Wolfsgrube am Sonntag die Mannschaft von BiG Gotha II. Die enge Verbindung von Jugend- und Erwachsenenbereich im Verein zeigt das gemeinsame Auflaufen von Herren- und U14-Mannschaft zur Vorstellung der Spieler. Nach einer intensiven Vorbereitung und dem gewonnenen Pokalspiel bei Erfurt-Gispersleben sollte auch im ersten Heimspiel der Punktspielserie ein Sieg eingefahren werden. Dabei war die unbekannte Komponente der Gegner Gotha, da dieser immer auf Spieler seiner Regionalliga-Mannschaft zurückgreifen kann. Von Anfang an wurde aggressiv gespielt und die Initiative an sich gerissen. Vorbildlich hier Käpitän und Spielertrainer Kay Huppertsberg, der ein Viertel aller Punkte im ersten Viertel markierte. Mit einem Punktestand von 24:15 ging Suhl in die erste Pause. Im nächsten Abschnitt versandete etwas der Spielfluss, liess die Konzentration nach, so dass der BVS nur relativ wenig Punkte erzielte. Den Halbzeitstand von 36:24 sicherte hier Center Daniel Fauss mit zwei tollen Dunkings. Im dritten Viertel war der BV Suhl wieder voll da, bei eigenen 25 Punkten liess Suhl nur 7 von Gotha zu. Besonders Robert Marx glänzte mit Zug zum Korb und verwandelten Distanzwürfen. Auch die Verteidigung war aggressiv und störte den Aufbau von Gotha. Bei einem Pausenstand von 61:31 war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Im Schlussabschnitt liess Suhl etwas nach, aber der Sieg war dann zu keiner Zeit mehr in Gefahr. Am Ende siegte Suhl auch in dieser Höhe verdient mit 74:49. In der Partie kamen alle Spieler zum Zug und auch beim Einsatz der jungen Spieler kam es zu keinen Bruch im Suhler Spiel. Das zeigt den Verantwortlichen, das Suhl mit dieser Mannschaft auf dem richtigen Weg ist und der BVS mit der Mischung aus erfahrenen und Nachwuchsspielern eine gute Rolle in der Oberliga spielen wird.

Für den BVS spielten:
Kern 22 Punkte, Huppertsberg 8, Endter 1, Michael, Fauß 12, Marx 17, Steinbrecher 4, Oberländer 4, Petras 2, Horenburg 4

28.9.2002 Eichsfelder BC - BV Suhl 84 : 87
Wieder gewonnen

Zum zweiten Punktspiel in der Oberliga Thüringen 2002/2003 reiste der Basketballverein Suhl in das Thüringer Eichsfeld nach Heiligenstadt zum dortigen Eichsfelder BC. Der Aufsteiger in die Oberliga war bisher eine unbekannte Größe und deshalb hatte sich der BVS im Training auf alle Varianten eingestellt. Das erste Viertel begann auch vielversprechend, besonders Center Daniel Fauß profitierte von der Umsetzung der Systeme des BVS und machte hier viele Punkte. Nach wenigen Minuten führte Suhl mit 10 Punkten Vorsprung und konnte diesen auch lange halten. Erst kurz vor Schluss kam Heiligenstadt mit zwei Dreiern nach etwas (26:20) heran. Aber dann verschlief Suhl den Anfang des zweiten Viertels und lies Heiligenstadt zum Ausgleich kommen. Durch eine Auszeit wieder neu eingestellt wurde der Zwischenspurt des Gegners abgewehrt und besonders wieder Fauß und auch der erst 17jährige Robert Marx machten die Punkte. Fortan entwickelte sich ein sehr enges Spiel. Durch ungewohnt viele technische Fehler von Suhl schrumpfte der Vorsprung weiter, Halbzeitstand nur noch 42:40. Im dritten Viertel gelang es Heiligenstadt sogar mehrmals mit 4 Punkten in Führung zu gehen. Doch der BVS gab sich nie auf und in diesem Abschnitt war es Forward Stephan Kern, der zu gewohnt starker Leistung fand. Zum Ende des dritten Viertels wieder ein knapper Stand von 64:63 für Suhl. Auch im Schlussabschnitt ein sehr enges Spiel, doch Suhl war ständig in Führung. Vier Minuten vor Schluss schien beim Stand von 78:72 eine kleine Vorentscheidung gefallen, doch durch Unkonzentriertheiten von Suhl gelang Heiligenstadt wieder der Ausgleich. Die Schlussphase war äußerst spannend, doch durch Fastbreaks, die oft nur durch Fouls zu stoppen waren, sicherte sich Suhl den verdienten zweiten Sieg im zweiten Spiel dieser noch jungen Oberliga-Saison.
Somit ist der BV Suhl mit an der Tabellenspitze und sieht mit Spannung dem Spitzenspiel am nächsten Sonntag gegen den noch ebenfalls ungeschlagenen Topfavoriten der Liga Mühlhäuser BV entgegen.

Für den BVS spielten:
Kern 23 Punkte, Marx 22, Fauß 20, Huppertsberg 14, Michael 4, Steinbrecher 2, Horenburg 2, Oberländer, Petras, Graf

6.10.2002 BV Suhl – Mühlhäuser BV 67 : 83
Mühlhausen war zu stark

Am Sonntag kam es in der neuen Sporthalle Aue II zum Spitzenspiel der Basketball-Oberliga Thüringen. Der BV Suhl als Zweiter empfing den Dritten und hohen Ligafavoriten Mühlhäuser BV. Diese haben sich in dieser Saison enorm verstärkt, u.a. mit zwei ehemaligen Bundesliga- bzw. Regionalligaspielern aus Jena. Der BV Suhl begann engagiert und mit hohem Tempo, nach fünf Minuten führte Suhl durch Punkte von S. Kern und K. Huppertsberg mit 9:4. Im Verlauf des Spiels kam Mühlhausen etwas auf, aber Suhl konnte die Führung bis zur Pause halten (21:18). Im zweiten Abschnitt kam Mühlhausen richtig in Fahrt und ging durch schnelle Angriffe seinerseits in Führung. Suhl hielt aber weiterhin gut mit, so dass es zur Halbzeit nur 32:37 hinten lag. Für die zweite Hälfte war somit noch alles offen. Doch im dritten Viertel zog Mühlhausen weiter das Tempo an, besonders ihr litauischer Forward machte hier viele Punkte. Eine schweren Stand hatte die Suhler Verteidigung auch gegen den Ex-Bundesligaspieler Bergner, der trotz seiner Größe (2,02 m) auch ein sehr guter Distanzschütze ist (4 Dreier) und sehr schwer zu stoppen war. Nach 5 Minuten lag der BVS mit 57:39 hinten. Trotz mehrerer Punkte von R. Marx gelang es in dieser Phase nicht den Rückstand zu verkürzen. Zu Beginn des letzten Viertels (51:70) traf wieder Bergner von aussen und beim Stand von 53:77 schien eine Vorentscheidung gefallen zumal der stark spielende R. Marx mit 5 Fouls das Feld verlassen musste. Doch die Suhler Mannschaft gab sich nie auf und kämpfte bis zum Schluss. Durch viel Einsatz gelang es, den Rückstand noch einmal zu verkürzen. Mit der Leistung des Schlussviertels, dass mit 16:13 gewonnen wurde, wäre sicherlich mehr drin gewesen, aber einige schwache Minuten von Suhl nach der Halbzeit reichten Mühlhausen für den insgesamt vedienten Sieg des Favoriten mit 83:67.
Mit dem gezeigten Spiel kann der BVS aber dennoch zufrieden sein, inbesondere im ersten und vierten Viertel wurde auf einem hohen Niveau gespielt. Mit dieser Leistung über die gesamte Spielzeit wird der BV Suhl in diesem Jahr eine sehr gute Rolle in der Oberliga spielen.

Für den BVS spielten:
Kern 16 Punkte, Marx 14, Fauß 13, Huppertsberg 12, Michael 4, Oberländer 3, Graf 3, Horenburg 2, Petras

27.10.2002 1. BV Gera - BV Suhl 83 : 72
Nachbarschaftsduell verloren

Am Sonntag reiste der BV Suhl in der Basketball-Oberliga Thüringen zum Tabellennachbarn BV Gera. Dementsprechend entwickelte sich ein enges Spiel. Suhl ging zwar gleich durch konsequent vorgetragene Angriffe mit 10:2 in Führung (3. Min.), aber Gera kam innerhalb von zwei Minuten wieder auf und zum Ausgleich. Das erste Viertel endete knapp mit 22:21 für Gera. Bis zur Mitte des zweiten Viertels gab es kaum Vorteile für eine Mannschaft, doch dann gelangen Gera mehrere erfolgreiche schnelle Angriffe und Distanzwürfe jenseits der 3-Punkte-Linie, so dass sie auf 9 Punkte weg waren. Der Halbzeitstand lautete dann 43:35 für Gera. Im dritten Viertel endlich besseres Spiel von Suhl, konsequent wurde verteidigt und selbst auch FastBreak gespielt. Bis zur 6. Minute hatte der BV Suhl den Rückstand aufgeholt und den Ausgleich erzielt. Doch der Schwung wurde leider nicht genutzt, der BVS machte wieder alte Fehler, sicherte den Rückraum nicht, so dass die kleinen, schnellen Aufbauspieler von Gera immer wieder zu leichten Korblegern kamen und durch 10 Punkte in Folge wieder auf 60:50 enteilten. In den letzten drei Minuten des Viertels gelang dem BVS kein Feldkorb mehr, alle Punkte wurden durch Freiwürfe erzielt und auch hier lag die Trefferquote nur bei 50 %. Zur letzten Pause stand es zwar 62:52 für Gera, doch noch war alles drin für Suhl. Aber wieder schaffte es Gera durch unkonventionelles Spiel, nach eigenem Rebound wurde der Ball einfach weit nach vorn geworfen, in der Hoffnung, die schnellen Spieler holen sich den Ball schon, den Vorsprung auszubauen. Suhl stellte in den Schlussminuten auf Ganzfeldverteidigung um, dadurch gelangen auch einige Ballgewinne, doch leider reichte es nicht mehr. Das Nachbarschaftsduell ging also mit 83:72 verloren, so dass der BV Suhl sich nunmehr im Mittelfeld der Tabelle befindet.

Für den BVS spielten:
Marx 17 Punkte, Kern 12, Horenburg 12, Michael 11, Fauß 9, Huppertsberg 8, Graf 1, Petras 1, Steinbrecher 1, Endter

10.11.2002 USV Erfurt II - BV Suhl 86 : 78
Siegchance nicht genutzt

Am Sonntag hatte der BV Suhl in der Basketball-Oberliga Thüringen sein fälliges Punktspiel beim USV Erfurt II zu absolvieren. Erfurt begann in eigener Halle sehr gut und ging gleich in Führung, nach vier Minuten stand es bereits 13:4 für die Spieler aus der Landeshauptstadt. Aber Suhl besann sich auf eigene Stärken und fand sich in der Verteidigung nun besser zurecht. Bis zur ersten Pause konnte der BVS seinen Rückstand aufholen und selbst mit 23:18 in Führung gehen. Doch im zweiten Viertel verschlief Suhl wieder mal den Anfang und sah sich nach 6 Minuten wieder mit 6 Punkten (25:31) hinten. Überhaupt ging in diesem Abschnitt nicht viel für den BV Suhl, es gelangen insgesamt nur 11 Punkte, während Erfurt 23 in den Suhler Korb legte. Aber bei einem Halbzeitstand von 34:41 war noch alles möglich. Im dritten Viertel hatte Suhl zunächst immer noch Probleme mit den Erfurter Angreifern, besonders ihre Dreier machten Suhl zu schaffen. In der 6. Minute schien mit 62:40 für Erfurt schon eine kleine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch die letzten Minuten gehörten wieder Suhl. Mit eigenen Dreiern und einer 100%igen Trefferquote bei Freiwürfen in diesem Abschnitt gelang eine furiose Aufholjagd. Durch das mit 21:18 gewonnene Viertel war bei einem Gesamtstand von 55:59 wieder alles offen. Und der BVS machte im Schlussviertel dort gleich weiter. Ballgewinne wurden konsequent in Punkte umgesetzt, besonders R. Marx gelangen mehrere sehenswerte Aktionen. Höhepunkte des eigenen guten Spiels war ein spektakulärer Dunking von Forward S. Kern. Nach 5 Minuten stand es 67:61 für Suhl und das Spiel schien gekippt. Aber auf einmal war alles wie weggeblasen, plötzlich gab es Zuordnungsprobleme in der Verteidigung, die Erfurt gnadenlos nutzte. Der USV machte 14 Punkte in Folge (8. Minute 67:75) und baute seinen Vorsprung sogar noch auf 81:69 aus. Auch heftige Gegenwehr nutzte nichts mehr, Erfurt gewann mit 86:78. Der BV Suhl hat die sich bietende Siegchance leider nicht genutzt und bleibt dadurch im Mittelfeld der Tabelle.

Für den BVS spielten:
Marx 21 Punkte, Kern 18, Huppertsberg 15, Fauß 12, Zormeier 6, Horenburg 4, Petras 2, Graf, Drewianka, Hennecke

16.11.2002 BV Suhl – TuS Jena III 83 : 89
Auch gegen Jena nicht gewonnen

Am Samstag hatte der BV Suhl sein erst drittes Heimspiel in dieser Saison in der Basketball-Oberliga Thüringen. In der neuen Sporthalle Aue II kam es zum Aufeinandertreffen mit der Mannschaft von TuS Jena III. Dieses aus jungen, ehrgeizigen Spielern bestehende Team hat bisher sehr erfolgreich gespielt und nur einmal verloren. Der BV Suhl hatte sich wie immer intensiv auf diese Begegnung vorbereitet und begann auch sehr konzentriert. Das erste Viertel war sehr von Freiwürfen geprägt, die der BV Suhl aber gut nutzte. Nach 6 Minuten führte er mit 17:11. Am Ende kam Jena wieder auf, besonders bei Einwürfen verstanden sie es immer wieder, einen Spieler freizublocken, der dann ein leichten Korbleger verwandelte. Mit dem Stand von 22:24 ging es in das zweite Viertel. Dieses wurde von beiden Seiten auf einem hohen Niveau geführt. Suhl setzte auf seinen großen Center D. Fauß, der gegen die kleineren Spieler immer wieder punktete. Auch Suhls Aufbauspieler zogen konsequent zum Korb und machten die Punkte. Angetrieben von den Zuschauern holte sich der BVS die Führung zurück und ging mit 48:47 in die Halbzeit. Aber im dritten Viertel lief es wieder einmal nicht. Während Suhl sich gegen die Zonenverteidigung von Jena schwer tat, fanden diese immer wieder einen Spieler, der, durch einen schnellen Paß freigespielt, zu leichten Punkten kam. Da das Viertel mit 25:11 an Jena ging, sah sich der BVS mit 59:72 hinten liegen. Jena gelang es im Schlussviertel zunächst, den Vorsprung auf 19 Punkte zu erhöhen. Doch Suhl gab sich nicht auf und fing an zu kämpfen. Durch aggressive Verteidigung gab es Ballgewinne und schnelle Angriffe. Im Basketball ist es möglich, auch einen hohen Rückstand aufzuholen und so war 90 Sekunden vor Schluss der BV Suhl auf 5 Punkte herangekommen (81:86). Suhl versuchte in dieser Phase mit allen taktischen Mitteln den Spielfluss von Jena zu stören, doch diese verwandelten ihre Freiwürfe und konnten den Vorsprung halten. Trotz großem Kampf gelang es Suhl nicht mehr das Spiel zu drehen, der Endstand hieß 83:89. Ein drittes Viertel mit nur 11 erzielten eigenen Punkten ist in der Oberliga gegen eine starke Mannschaft wie Jena zu wenig für den Gesamtsieg.

Für den BVS spielten:
Kern 21 Punkte, Huppertsberg 14, Endter, Horenburg 2, Graf, Michael, Fauß 21, Marx 14, Oberländer 7, Petras 4

24.11.2002 TSV Eisenberg - BV Suhl 87 : 71
Es fehlten 90 Sekunden

Am Sonntag fuhr der BV Suhl zu seinem fälligen Punktspiel in der Basketball-Oberliga Thüringen zum TSV Eisenberg. Gegen diese Mannschaft hatte der BVS in der vorigen Saison bereits erfolgreich gespielt und deshalb rechnete man sich Chancen auf einen Erfolg aus. Im ersten Viertel gelangen viele sehenswerte Aktionen im Angriff und in der Verteidigung hatte der Suhler Center D. Fauß die Rebounds sicher im Griff. Nach wenigen Minuten führte Suhl und baute den Vorsprung bis zur Pause auf 24:17 aus. Im zweiten Viertel hatte sich Eisenberg besser auf die Suhler Verteidigung eingestellt und begünstigt durch mehrere Ballverluste von Suhl den Vorsprung aufgeholt. Fortan war es ein sehr enges Spiel, keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Sowohl in den Distanzwürfen als auch bei den verwandelten Freiwürfen herrschte Ausgeglichenheit. Zur Halbzeit gab es mit dem Stand von 43:40 einen kleinen Vorteil für Eisenberg. Diesmal setzte der BVS sein konsequentes Spiel auch nach der Pause fort. Die Dreier waren auf beiden Seiten wieder gleich und ein von Defense geprägtes Viertel endete 15:15, so dass beim Gesamtstand von 55:58 aus Suhler Sicht noch alles drin war. Der BV Suhl wollte endlich wieder gewinnen und entsprechend engagiert gingen die Spieler zur Sache. Durch zwei Dreier von R. Marx und dem gewohnt sicherem Forward S. Kern, der auch diesmal wieder alle seine Freiwürfe (7 / 7) verwandelte ging der BVS in der 6. Minute mit 67 : 66 in Führung. Dann gelang Eisenberg wieder ein Dreier, aber bis 90 Sekunden vor Schluss war beim Stand von 71:73 noch alles offen. Nach einem weiterem Dreier von Eisenberg beantragte Suhl sofort eine Auszeit, doch das Kampfgericht hielt die Zeit nicht an. In dieser Zeit gelang Eisenberg ein weiterer Dreier und führte plötzlich mit 10 Punkten. Suhl versuchte in den restlichen 60 Sekunden mit Distanzwürfen den Rückstand aufzuholen, doch der Korb schien wie vernagelt. Die Rebounds holte sich Eisenberg und machte durch schnelle Angriffe weitere Punkte gut. Durch 14:0 Punkte in den erwähnten 90 Sekunden für Eisenberg gab es eine 71:87 Niederlage für den BV Suhl. Auch eine sensationelle Freiwurfquote von 92 % reichte heute nicht. Nun muss endlich in nächsten Heimspiel gegen den SV TU Ilmenau der nächste Sieg her.

Für den BVS spielten:
Kern 25 Punkte, Huppertsberg 8, Endter 3 , Horenburg, Melzer, Michael 2, Fauß 16, Marx 15, Oberländer, Petras 2

30.11.2002 BV Suhl – SV TU Ilmenau 75 : 67
Endlich gewonnen

Am Samstag kam es in der Basketball-Oberliga Thüringen zum Südthüringenduell zwischen dem BV Suhl und den Studenten der TU Ilmenau. Gegen die in der Tabelle unter dem BVS platzierten sollte nun endlich wieder gewonnen werden. Doch es wurde ein sehr hartes Stück Arbeit, bei der man sich phasenweise sehr schwer tat. Doch zum Spiel. Im ersten Viertel wurde konzentriert begonnen und Suhl kam über seinen Center D. Fauß zu sicheren Punkten. Auch in der Defensive hatte der BVS die Rebounds im Griff und führte folgerichtig in der 8. Minute mit 19:12. Am Ende kam Ilmenau wieder etwas auf und verkürzte bis zur Pause auf 23:21. Im zweiten Viertel gab es ständig wechselnde Führung, keiner Mannschaft gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Viele Freiwürfe prägten das auf beiden Seiten etwas zerfahrene Spiel. Schock zu Halbzeit, Suhls bisher erfolgreicher Center schied kurz vor der Pause verletzt aus. Der Halbzeitstand war dann unentschieden 34:34. Im dritten Viertel das gleiche Bild, viele Freiwürfe durch Fouls und Ballverluste bei beiden Mannschaften. Suhl konnte sich hier eine kleinen Vorteil erkämpfen, der aber nie größer als drei Punkte wurde. Das letzte Viertel begann mit 50:49 für Suhl. Und immer noch das gleiche, ständig ging es hin und her. In der 6. Minute ging Ilmenau durch den in dieser Phase sehr starken B. Gerlach durch einen Dreier mit 61:60 in Führung. Doch diesmal konnte der BV Suhl auch in der Endphase dagegen halten. Innerhalb zwei Minuten gelang wieder eine 4-Punkte-Führung (65:61). Ilmenau kam zwar noch einmal auf einen Punkte heran und versuchte durch Fouls die Zeit zu stoppen und so einen taktischen Vorteil zu erlangen. Doch in der Schlussminute verwandelte Rückkehrer O. Dawid alle seine Freiwürfe (6/6). Damit war der zweite Heimsieg des BV Suhl mit 75:67 gesichert. Dieses Spiel war sicher nicht das schönste des BVS, aber der Sieg war für das Selbstvertrauen der Mannschaft ernorm wichtig. Nun steht in der ersten Halbserie noch ein schweres Auswärtsspiel in Jena aus sowie ein Heimspiel gegen Treben.

Für den BVS spielten:
Kern 9 Punkte, Huppertsberg 14, Endter, Zormeier 10, Michael 3, Fauß 10, Marx 10, Hennecke, Dawid 19, Petras

07.12.2002 USV Jena - BV Suhl 78 : 71
Jena war diesmal zu clever

Am Samstag reiste der BV Suhl zum fälligen Punktspiel in der Basketball-Oberliga zum USV Jena. Im Vorjahr gelang dort ein Auswärtserfolg nach einer sensationellen Aufholjagd. Dies wollte der BVS auch in diesem Jahr erreichen. Das erste Viertel begann sehr vielversprechend. Robert Marx gelang es immer wieder, die Jenaer Verteidigung zu durchbrechen und macht Punkt auf Punkt. Nach sechs Minuten führte der BVS mit 10 Punkten Vorsprung. Doch dann hatte sich der USV auf die Suhler Verteidigung eingestellt und verkürzte den Abstand zusehends. Mit der Schlusssirene des Viertels gelang ihnen durch einen Dreier der Ausgleich zum 17:17. Im zweiten Viertel ein sehr ausgeglichenes Spiel, der Vorsprung für eine Mannschaft betrug nie mehr als vier Punkte. Zur Halbzeit war bei einem Stand von 33:35 noch alles offen. Im dritten Viertel gab es wieder wechselnde Führung. Auf beiden Seiten wurden viele Dreier geworfen, so auch durch R.Marx, der mit einem solchem Distanzwurf in der 7. Minuten die 45:44 –Führung erzielte. Doch dann gelang Jena in zwei Minuten ein 9:0 Run, der ihnen die Führung in diesem Viertel brachte. Zur letzten Pause stand es dann 57:49 für Jena. In den vergangenen Jahren wurde das Spiel in Jena immer im letzten Viertel für Suhl entschieden und auch diesmal sah es so aus. Durch viel Einsatz verkürzte Suhl den Vorsprung und hatte in der 7. Minute mit 63:63 den Ausgleich erzielt. Aber Jena hatte sichere Distanzschützen die mit zwei Dreiern sofort konterten. Auch traf Suhl nicht so wie in den letzten Spielen von der Freiwurflinie, die Quote lag nur bei 45 %. In den letzten Sekunden war Jena zu clever, sich das Spiel aus der Hand nehmen zu lassen. Der BV Suhl verlor dieses Spiel mit 71:78. Während bei Jena alle Spieler zu Punkten kamen, gelang dies auf Suhler Seite nur fünf Spielern. Am nächsten Samstag kommt mit dem TSV Treben ein Tabellennachbar nach Suhl, mit einem Sieg kann Suhl sich in der Tabelle wieder verbessern.

Für den BVS spielten:
Kern 11 Punkte, Huppertsberg 9, Graf, Horenburg, Zormeier 8, Michael, Marx 31, Oberländer, Dawid 12, Petras

Vorbereitungsspiel zur Standortbestimmung

Zu einem Vorbereitungsspiel auf die neue Oberligasaison traf am Sonntag der BV Suhl in der Suhler Wolfsgrube auf die SG Union Sandersdorf. Die Sachsen-Anhaltiner weilten zu einem Trainingslager in Schleusingen und für beide Seiten war ein Testspiel eine willkommene Angelegenheit, den bisher erreichten Leistungsstand zu überprüfen. Zu Beginn war gleich zu merken, das die neuformierte Mannschaft des BV Suhl in der Feinabstimmung noch nicht soweit ist. Etliche Ballverluste bereits im Aufbau bereiteten doch einige Probleme. Die Mannschaft aus Sandersdorf war sehr athletisch, was sich auch in Vorteilen beim Rebound bemerkbar machte. Das Viertel ging mit 8:15 verloren. Auch das zweite Viertel begann nicht gut, der Rückstand wuchs bis auf 15 Punkte. Doch dann konnten sich besonders Stephan Kern und Robert Marx einige Male gekonnt in Szene setzen. Zur Halbzeit lag Suhl nur noch mit 29:32 hinten. Im dritten Viertel gab es ein sehr enges Spiel, es wurde endlich auch über den Suhler Center Daniel Fauß gespielt, der unter dem Korb seine Größenvorteile resolut nutzte. Zur letzten Pause stand es 47:47. Im 4. Viertel machten die Flügelspieler Kern und Marx wieder die Punkte und konnten auch die Freiwürfe verwandeln, so dass Suhl einen Vorsprung von 7 Punkten hatte (6. Min). Am Schluss war dann wohl die Kraft zu Ende, denn den Gäste gelang durch 10 Punkte in Folge noch ein 69:66 Erfolg. Da nutzten auch ein Dreierversuch von Suhl nichts mehr.
Dieses Testspiel hat seinen Zweck im vollen Umfang erfüllt, mitten aus der Vorbereitung heraus wurde schon recht ordentlich gespielt und vor allem Einsatz und Moral waren bei allen Spielern sehr gut. Insgesamt kann man sagen, dass dieses Spiel wichtig war, um noch vorhandene Schwächen zu erkennen. An diesen kann man in den verbleibenden 4 Wochen bis zum Punktspielstart noch arbeiten.

Suhl spielte mit:
S. Kern (21 Punkte) , K. Huppertsberg (7), M. Endter, D. Petras, F. Oberländer, D. Fauß (16), R. Marx (17), M. Steinbrecher, S. Graf, J. Hennecke, F. Horenburg (5)

12.10.2002: 2. Runde Pokal: BiG Gotha III – BV Suhl 103 : 82
Pokalaus für den BV Suhl

Am Samstag absolvierte der BV Suhl bei BiG Gotha III die zweiten Runde des Thüringer Basketballpokals. Gegen den Landesligisten lief von Anfang an nicht viel zusammen und es gab eine 82:103 – Niederlage. Zu Beginn war das Spiel noch ausgeglichen, doch dann konnte sich Gotha durch FastBreak-Spiel absetzen. Nach dem ersten Viertel stand es 19:28. Im zweiten Viertel steigerte sich Suhl und kam durch Punkte von S. Kern und R. Marx wieder heran. Dieser Abschnitt wurde mit 25:22 gewonnen, so dass es mit 44:50 in die Halbzeit ging. Auch bis zur Mitte des dritten Viertels konnte der BVS mithalten. Einige zweifelhafte Schiedsrichter-entscheidungen gegen Suhl brachten die Mannschaft aus dem Konzept, Suhl verlor den Spielfaden, verteidigte schlecht und lag zum Ende des Viertels wieder mit 10 Punkten (66:76) hinten. Im Schlussviertel saßen fünf (!) Spieler, darunter vier der Startaufstellung, mit fünf Fouls auf der Bank und konnten nicht mehr ins Spiel eingreifen. So fehlte die Lenkung des Spiels und Gotha nutzte das für sich aus. Ausserdem häuften sich die technischen Fehler und selbst einfache Korbleger wurden nicht verwandelt. Am Ende stand eine nicht erwartete 82:103 – Niederlage mit der Suhl aus dem Pokal ausschied.
Jetzt ist für Suhl spielfrei und zwei Wochen Zeit bis zum nächsten Punktspiel in Gera.

Gespielt haben für den BVS:
S. Kern(29 Punkte), K. Huppertsberg (12), M. Endter, A. Michael(6), D. Fauß(10), R. Marx(16), M. Steinbrecher (2), F. Oberländer(2), D. Petras(5), J. Hennecke